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Schwarz(..)geld

Schwarz(..)geld
Reden wir über Geld: Alice Schwarzer - "Die Erotik der Macht"

Schwarzer: ... Ich finde alt sein, Frau sein und arm sein ist mindestens ein Faktor zu viel (lacht).


Fuer das taegliche Leben braucht man ca 1000 bis 2000 EUR im Monat.
Mir genuegt weniger, aber ich will mich nicht als Masstab nehmen.
Dann die Frage: Warum mehr haben wollen? Erich Fromm, Sein oder Haben?
Schw. Geldproblem, sprich ihr Reichtum waere ihre Privatsache. Waere sie nicht in dem Versuch taetig, Einfluss auf Gesetze zu nehmen.
Hat ihr aufgeflogenes Verhalten bezueglich Geld keinen Bezug zu dieser ihrer Lebensaufgabe?
Schw. und ich sind gleichaltrig.

Die Emperie und die Erfahrung und das eigene Erleben jedoch zeigt einen interessanten Aspekt.
Und Schw. hat hart an ihrem Gelderwerb gearbeitet.
Fuer was braucht "man" (Schw.) ueberhaupt dieses viele Geld?
Noch mehr Nahrung? Eher nicht. Geht auch kaum.
Luxus?
Sicherheit?
Altersvorsorge?
Unabhängigkeit?

Nun, auch im Alter kann man nicht mehr, als Essen und Trinken.
Sicherheit?
Nach meiner Lebenserfahrung ist extrem wenig und zu viel Geld Sicherheitsabträglich.

Schw. hat in ihrer Lebenstätigkeit ein besonders Thema in den Fokus genommen.  Das Sexproblem. (Es ist etwas anderes als das Genderproblem)
(Natürlich hat die christlich geprägte kapitalistische Struktur dieses menschliche Bedürfnis nach Sex sehr stark problematisiert, nach Einführung des christlichen Glaubens war es (fast) zuende mit erotischen Ausschweifungen)

Behauptung: Reichtum und Luxus erhöht bei Männern die Attraktivität bei Frauen.
(Frauen bei Frauen auch???)

Ich habe keinerlei andere Begruendung fuer mein eigenes Handeln, mehr Geld verdienen zu wollen, als die sexuelle Notation.
Sprich, ich bin gluecklich und zufrieden mit meinem Geld, wenn es nicht diese menschliche Regung gäbe. (Was kulturell mit dem Begriff "Familienbildung" verbunden ist)

Und noch etwas zu Gesetzen.
Schw. fordert zu den schon vorhandenen sehr regieden Gesetzen im Bereich der sexuellen Selbstbestimmung weitere Gesetzesverschärfung.
 :-))
Dem kann ich nur zustimmen.
Reichtum ermoeglicht erotisches Ausleben ohne jeden Gesetzesverstoss und die Gesetze sollen ja unsere Kapitalistische Struktur erhalten.
Schw. ist dort sehr konsequent.  Aus dem Proletariat  kommen erschreckende Meldungen.
 :-))


Ich fasse zusammen.
Arme Menschen begehen boese Taten- Reiche Menschen machen Fehler.
Reiche koennen sich schoene junge Geliebte halten, sie zahlen ihre Wohnung oder was auch immer.
Das ist natuerlich ein Fehler,
sie klauen keine Broetchen, sondern sie denken sich mathematische Strukturen aus, die nur Dumme offensichtlich als Schneeballsystem offerieren und sie vergessen hin und wieder das Steuernzahlen.
Und wer reich ist, braucht ueber Kauf von Liebe kaum nachdenken, ueber Strassenstrich nun wirklich nicht.
DAS IST BÖSE!!


17.7.15 17:31
 


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