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Just in Time

Geschichte, Geschichten, was Wissen schaft
"Just in time"
Die Physik (meiner Laufbahn als Lernender) begann mit der Idee: "aus Nichts kommt Nichts"
Und doch scheint es im Bereich des Geldes, genauer gesagt, wie Arbeit durch Geld vergütet wird, gewaltige Probleme zugeben, wie das Stichwort "Griechenland" es uns exemplarisch zeigt.
Oder noch schlimmer in der 3. Welt, wo es teilweise katastrophale Zustände gibt, und natürlich das seit Maedows Arbeit bekannte Resourcenproblem und die Umweltzerstörung.
Mit der bekannten Kapitalismusschelte.
In der Physik wäre es unmöglich, dass 2 völlig gegensätzliche Wissenserkenntnisse gleichzeitig den Nobelpreis bekommen, wie es in der Wirtschaftswissenschaft voriges Jahr erfolgte.
Wo liegt die Grundlage (das  Problem) dieses  völlig verkorksten Kapitalismus,  100 Jahre nach Marx betrachtet?
Ich stelle erst einmal eine These auf, wo aus der Sicht eines Naturwissenschaftlers, eines Physikers der Grundfehler liegt.
Wir Physiker haben die Energie definiert und handhaben Begriffe wie Entropie oder der Erhalt der Energie oder gar die Erkenntnnisse der Quantenphysik.
Das Wort Arbeit ist eine Synonym des Begriffes Energie.
Geld ist eingeführt worden im Handel der Völker mit Beginn des Handels vom Mittelmehr bis Grosbritannien.
So konnten Waren nicht nur im Tausch wandern,
Gold und Silbermünzen wurden gegen Wein eingetauscht.
Und diese Metalle sind lange haltbar.
Der Mensch im Norden baute Nahrungsmittel an, konnte aus Getreide auch Bier brauen, das Klima war aber nicht gut genug für den Wein.
Die Menschheit zur Zeit der Kelten entwickelte und perfektionierte Fernhandel.
Es begann der Traum vom Konsum und Besitz erregender Sachen.
Von der Akkumulation von Vermögen.
Römer und Kelten begannen Europa zu beherschen und auch im Rest der Welt entwickelte sich Wissenschaft und Nachdenken über Sein und Haben.
Ab 800 v.u.Z. entwickelten sich weltweit unsere heutigen Mythen, unsere heutigen Philosophien, Wissensüberzeugungen und Religionen. Konfuzius, Laotse, Budda, Mose, Sokrates, Pytagoras, sind die bekanntesten und bis heute einflussreichsten.
Es entstand eine Oberschicht reicher Menschen und es entstanden Berufe, den Bedarf zu fertigen, ein Bedarf, und das ist meine These nicht nur auf Hunger und Durst basiert, sondern auch auf diesen geschaffenen Mythen.
Der Mensch entwickelte eine Gier nach Dingen, die er meinte, besitzen zu müssen und die Oberschicht erkannte diese Gier, als Hebel, den Menschen zur Arbeit zwingen zu können, eine andere Art der Versklavung.
Auch machten Erfindungen es notwendig, Dinge von weit weg zu importieren, die vorher gar nicht notwendig waren. Die Eisenzeit erzwang eine Notwendigkeit "Just in time" Dinge zur aktuellen Fertigung bereitgestellt zu bekommen.
"Just in time" wurde so zu einer Notwendigkeit derArbeit.
"Just in time" war schon vorher in der Narungsmittelproduktion und den notwendigen menschlichen gegenseitigen Hilfhandlungen notwendig, also Arbeit, die nur sinnvoll war, wenn sie in ein Zeitgerüst eingebettet war, Nahrung verrottete nach kurzer Zeit und das Dach musste vor dem Winter fertig werden.
Gegenseitiges Handeln ist hier nicht von Geld abhängig.
Handeln ergab sich aus Hunger, Durst und Kälte, aus den naturgegebenen Umständen.
Doch mit der Eisenzeit änderte sich faST WELTWEIT dieses Grundlagen Arbeiten.
Manching im heutigen Bayern wurde die erste größere Stadt nördlich der Alpen durch Handel und Fertigung von Eisenwaren und anderen Technischen Dingen und ging sofort unter, als bestimmte Handelsnotwendigkeiten nicht mehr vorhanden waren.
Zurück zu meiner Kapitalismuskritik.
"Just in time", also das Zusammenwirken von gegenseitigen Abhängigkeiten, die Manching gross und reich machten, wurde lebensnotwendig in der Arbeitswelt.
Es wurde lebensnotwendig, Menschen zur "Just in time" Mentalität zu zwingen. Also nicht nur zur Arbeit im Sommer und Faulenzen im Winter, oder Jagd und Fischfang und dem notwendigen schnellen Verspeisen der schnell verrotenden Nahrungsmittel, und der dann nachfolgenden oft sehr langen Ruhe und Nichtstun, sondern Arbeit ohne Pausen dieser Art.
"Just in time" verlangt, dass der Mensch seine "Faulheit" überwindet und auch arbeitet, wenn er es eigentlich garnicht notwendig hätte.
In der gesellschaftlichen Pyramide war somit der Bedarf der weiter oben stehenden immer mehr von dieser "Just in time" Produktion abhängig und nicht (nur) lebensnotwendig, sondern aus einem Bedarf, der durch Mythen erst geschaffen wurde.
Und andersherum entstanden Mythen, wie die Bestrafung nach dem Tode, eine Geisteshaltung zu erzeugen, die den untersten Teil der Pyramide zwang, gegen seine "Trägheit" jetzt und sofort weiterzuarbeiten.
Eines dieser Mythen wurde das Geld.
Empirische Forschung der Sozialmathematik widerspricht den Mythen eines Rentenproblems, sprich "es sei für Renten nicht genügend Geld da"
sondern zeigt, das Nahrungsmittel und Arbeit für die "faulen", nichtarbeitenden Alten im Überfluss vorhanden ist.
Es ist der Zwang, unseres fast 3000 Jahre alten Wirtschaftssystem, die Menschen mit allen Methoden von Ruhezeiten abzuhalten, weil sonst das "Just in time" System zusammenbräche.

Eine fast panisch Angst vor der Rente mit 63 in der politischen Diskussion macht dieses Überdeutlich.
Dabei werden Zahlen in die Diskussion geworfen, die verschleiern sollen, dass die Sozialmathematik beweist, das im Jahr 2014 und in der Zukunft Nahrung und Hilfe für alle Alten in Deutschland im Überfluss vorhanden ist.
Der Mythos des Geldes wird mit einer ungeheueren Kraft verteidigt, besonders in der Sozialwissenschaft Wirtschaftswissenschaft, der mit empirischer Mathematik und Naturwissenschaften kaum belegbar ist oder sogar als Unsinn entlarft werden kann.
Der Zwang, des "Just in time", der über aller kapitalistischer Ordnung liegt, ist spätestens seit dem Fall Manching ein in uns tief sitzender Mythos, eine tief sitzende Angst, die ja alles andere als unbegründet ist.

Erst die Aufarbeitung dieser Struktur des Kapitalismus, gibt uns die Chance einer Überwindung des Kapitalismus.
Sonst werden alle Strukturen, die uns gezeigt haben, dass der Verstoss gegen das "Just in time"prinzip wirtschaftlichen Niedergang bringt uns immer und in allen Fällen um die Ohren gehauen, auch, wenn es das Recht alter Menschen aufs Nichtstuen ist, und dieses Recht ab dem 60ten Lebensjahr ohne jede Probleme in Deutschland realisiert werden kann-
Weg von Scheindiskussionen, hin zu einer mathematisch, physikalisch, evidenzorientierten fundierten Wissenschaft der Arbeit, der Wirtschaft, des Geldes.
Weg von den Mythen, hin zum Wissensbasiertem Handeln, weg vom Geschwafel über Gier und Faulheit, hin zum selbstbestimmten Leben- und nur dort "Just in time", wo es notwendig ist und "Just in time" Probleme nicht mit Sklavenmentalität lösen.
17.7.15 17:07
 


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